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Raiffeisen Schweiz Case Study

July 6, 2026

Ausgangslage

Die Raiffeisen Gruppe wollte Adverse Media Screening als festen Bestandteil einer risikobasierten Compliance-Architektur etablieren - konsistent, operativ tragfähig und gegenüber Revision nachvollziehbar. In der Praxis zeigten sich dabei typische Hürden klassischer Adverse-Media-Ansätze: hohe Trefferlast, heterogene Informationen und ein entsprechend hoher manueller Prüfaufwand.

Ziel

Ziel war ein Adverse Media Screening, das externe Risikosignale strukturiert erfasst und so bereitstellt, dass Compliance auf vorselektierte, risikorelevante Hinweise zugreifen kann - mit konsistenter Entscheidungslogik und einer nachvollziehbaren Grundlage für Review, Eskalation und Dokumentation. Damit sollte Adverse Media nicht als isoliertes Tool, sondern als integrierter Baustein der ganzheitlichen Risikoanalyse etabliert werden.

Lösung

Raiffeisen setzt MediaScan als „Adverse Media Intelligence Layer“ ein: eine vorgelagerte Business Intelligence, die Medieninformationen analysiert, bewertet und strukturiert bereitstellt. Dadurch erhält Compliance konsolidierte, kategorisierte Hinweise und kann diese nahtlos in bestehende Workflows übernehmen.

Entscheidend: Die fachliche Risikobeurteilung und finale Entscheidung verbleiben vollständig im Finanzinstitut. Durch die strukturierte Bereitstellung der Hinweise konnten insbesondere die Datenqualität und Konsistenz in der Bewertung verbessert sowie der manuelle Prüfaufwand reduziert werden. Gleichzeitig steigt die Revisionsfähigkeit durch nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen.

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